Bitte nicht lachen ;-)
Hier findet ihr ein paar der von mir geschriebenen Gedichte.
"Des Jägers Traum"
In einer schönen Sommernacht
ist ein Jäger aufgewacht
hat von einer Frau gesonnen,
schön hat dieser Traum begonnen
Diese Frau, sie hatt´ ne Magd
ritt so gerne auf zu Jagd
Erlegte nicht mit dem Gewehr
Sie nahm dafür die Zähne her
Beim Jäger, fein im Schlafgewand,
nun des Weibes Magde stand.
Sie nahm ihn feste bei der Hand
Bis das ihm die Sinne schwand
Man sollte ihn nie wieder sehen
Lebend meint´ ich, musst verstehen
Man fand ihn erst nach ein´gen Tagen
des Blutes leer in seinem Wagen
Und die Moral von der Geschicht?
Man jage freudvoll Tiere nicht!
Denn es kann sein, das sie verbundet
mit jemand dem du selbst gut mundest.
(01.2012)
"Wie sehr ich dich liebe"
Ich will dir sagen wie sehr ich dich liebe.
Ich will dir sagen wie sehr ich dich brauche.
Ich will dir sagen wie sehr ich dich bei mir haben will.
Aber das alles ist so viel, das es sich nicht in Worte fassen lässt.
Also sage ich dir nicht wie sehr ich dich liebe
Also sage ich dir nicht wie sehr ich dich brauche.
Also sage ich dir nicht wie sehr ich dich bei mir haben will
Aber ich zeige es dir.
Ich zeige dir wie sehr ich dich liebe, durch einen zärtlichen Kuss
Ich zeige dir wie sehr ich dich brauche, durch meinen Kopf den ich an dich lehne
Ich zeige dir wie sehr ich dich bei mir haben will, durch dieses Schreiben.
Ich liebe dich !
(01.2012)
"Traummann"
Es war ein Traum der mich berührte,
mich zurück zum Leben führte.
Ein Traum. der gleiche immer wieder,
von Mal zu Mal wurd er mir lieber
In meinem Traum, da war ein Mann,
so liebevoll, das ich ihn nicht beschreiben kann.
So voller Vertrauen, der Liebe reich,
machte er mein steinern Herze weich.
In jedem Traum kam er mir nah,
bis ich ihn nah vor mir sah.
Nun lieg ich da, die Augen zu,
und mir wird klar, der Mann warst du.
(26.01.2012)
"SMS"
Es piepst zwei Mal, ich lächel schon,
stürz zum Handy, ohne Hohn,
Um schnell den kleinen Knopf zu drücken,
Schau auf die Nachricht voll Entzücken,
einen Blick mehr, dann steh ich hier,
und seh´, sie kommt gar nicht von Dir!
Und so verschwindet das Lächeln schnell,
bis das Piepsen es erneut erhellt.
(26.01.2012)
"Hoffnung"
Die Nacht umhüllt mit sanfter Ruh´
Des Kindes Wiege, schau gut zu
Im Traum das Kindlein selig ruht´
Die Eltern schöpfen neuen Mut
So oft haben sie früh verloren,
das was ihnen wurd´ geboren,
Zwei Töchter, beide ach so zart,
Ihr Glück - das ihn´n genommen ward.
Nach so viel Trauer, endlich Glück
die Eltern woll´n nicht mehr zurück
Die Freude groß, das Kind so klein,
Die Hoffnung liegt im Kindelein.
(30.01.2012)
"Sonnenstrahl"
Im Winter kalt - der Himmel dunkeln,
Wolken hängen vor dem Mond
kein einzig´ kleines Sternenfunkeln
Jeder Blick bleibt unentlohnt
Doch dann kommt, wie durch ein Wunder
In der kalten, düst´ren Nacht
ein winzig´ Sonnenstrahl herunter
Der mich wirklich glücklich macht
Der Sonnenstrahl soll mich verändern
Dieses Leuchten macht mich frei
Er führe mich zu neuen Ländern
Sorgen werden einerlei
(30.01.2012)
"Irgendwo"
Ich träume sanft vom "Irgendwo"
wo der Himmel nicht verhangen
Ein wenig "chillen"- einfach so
Einmal nicht um Sorgen bangen
Träumend liegen wir im Gras
Schau´n uns an des Windes Spiel
Nehmen an den Wolken Maß
Denken einfach mal nicht viel
Einfach weg von schweren Dingen
wend den Traum ab - ganz energisch
denn der Traum, der kann nichts bringen
Schließlich bist du doch allergisch!
(02.02.2012)
"Photo"
Ich schau Dir tief in die Augen
Was ich seh kann ich nicht glauben
Ein wenig grün, ein wenig braun
Tiefe Gefühle wie im Traum
Spiegeln sich darin gut wieder
Auf der Welt wär mir nichts lieber
Als jetzt zu sein ganz nah bei Dir
Aber stattdessen sitz ich hier
Hab unser Photo in der Hand
Bald bist du fort ins ferne Land
Dann habe ich ein Bild von Dir
und stell mir vor Du bist bei mir
(08.02.2012)
"Abschluss"
Als wir damals Fremde waren,
und der ganze Spaß begann,
fing es an sich aufzuklaren,
die Cliquen-Bildung fing bald an
Heute sind wir EINE Stufe
Das ist wirklich richtig toll,
Und spalten uns in viel´ Berufe
Denn wir ham die Schnauze voll,
13 Jahre Schule, sind nun wirklich doch genug
Jeder geht die eignen Wege,
Jeder kommt jetzt mal zum Zug
Auf das wir Freundschaften hegen
Und uns erinnern immerzu
An die Zeit die wir zusammen,
verbrachten wir sie doch im Nu
Augen
Dienstag, 29. April 2014
Montag, 28. April 2014
Was für ein Wochenende!
Da unser Wochenende sehr voll war habe ich bis heute nicht geschafft zu bloggen. Leider ist Emia zur Zeit auch etwas anstrengend wenn es ums Schlafen gehen geht.
So habe ich Samstag Abend ein neues Lebewesen entdeckt.
Der Gemeine Finger-Piranha!
Der Gemeine Finger-Piranha ist potenziell in jeder Familie zu finden. Er ernährt sich fast ausschließlich von Milch und ist eine Mutation aus dem Lebewesen namens "Baby". Mutation deswegen, weil diese Piranha-Art sich erst nach dem Durchbrechen der ersten Zähne zeigt.
Es zeigt seinen Unmut indem es dem Muttertier höchst schmerzhaft in den Finger beißt.
Neuste Studien haben ergeben, dass der Gemeine Finger-Piranha überall und in jeder Situation einschlafen kann, es sei denn es ist nach 22 Uhr und er liegt in der eigenen Wiege.
Eine weiter fortgeschrittene Version der Unmutsäußerung besteht im beißen in die Brust.
Manchmal wirkt der GF-P nahezu schadenfroh, wenn er hinterher übers ganze Gesicht strahlt.
Ja was soll ich dazu noch sagen? Meine Tochter hat die ersten Zähne...
So habe ich Samstag Abend ein neues Lebewesen entdeckt.
Der Gemeine Finger-Piranha!
Der Gemeine Finger-Piranha ist potenziell in jeder Familie zu finden. Er ernährt sich fast ausschließlich von Milch und ist eine Mutation aus dem Lebewesen namens "Baby". Mutation deswegen, weil diese Piranha-Art sich erst nach dem Durchbrechen der ersten Zähne zeigt.
Es zeigt seinen Unmut indem es dem Muttertier höchst schmerzhaft in den Finger beißt.
Neuste Studien haben ergeben, dass der Gemeine Finger-Piranha überall und in jeder Situation einschlafen kann, es sei denn es ist nach 22 Uhr und er liegt in der eigenen Wiege.
Eine weiter fortgeschrittene Version der Unmutsäußerung besteht im beißen in die Brust.
Manchmal wirkt der GF-P nahezu schadenfroh, wenn er hinterher übers ganze Gesicht strahlt.
Ja was soll ich dazu noch sagen? Meine Tochter hat die ersten Zähne...
Freitag, 25. April 2014
Mein Hobby - Kreativ sein
Was tut man eigendlich wenn man nichts zu tun hat? Man schafft sich ein Hobby an. Was tut man wenn man zu viel zu tun hat? Richtig - man schafft sich ein weiteres Hobby an ;-)
Deshalb habe ich entschieden euch mein Hobby zu zeigen. Ich bin unheimlich gerne kreativ.
Hier ein paar Beispiele:
Deshalb habe ich entschieden euch mein Hobby zu zeigen. Ich bin unheimlich gerne kreativ.
Hier ein paar Beispiele:
Neues Leben - Die Geburt (oder: "Drücken Sie ruhig mit, ich komme später wieder...")
Geburtsbericht von Emia Sophie
Am Mittwoch dem 30.10. konnte ich nicht einschlafen, irgendwie wusste ich nicht wie ich liegen soll und wir haben noch rumgealbert das es ja morgen losgehen könnte, weil wir für Freitag Kinokarten haben und Thor 2 schauen wollen.
Ich bin dann irgendwann doch noch eingeschlafen und musste total oft auf Toilette. Gegen viertel nach 4 Donnerstag Morgen wurde ich wach und es machte knack. Geistesgegenwärtig sprang ich aus dem Bett und schon lief mir das Wasser die Beine runter. Zuerst dachte ich "Glück gehabt, das Bett hat nichts abbekommen." Als Nächstes dann "Oh mein Gott, mir ist die Fruchtblase geplatzt. Es geht wohl los..." Dann bin ich breitbeinig ins Badezimmer gewatschelt. Erst mal auf Toilette. Da lief es dann und lief und lief.
Mein Mann lag unterdessen noch seelenruhig im Bett und schlief.
Ich dagegen hab mich um wichtigere Gedanken gekümmert. "Wie zum Henker komm ich an ein Handtuch OHNE die ganze Wohnung nass zu machen?"
Irgendwie kam ich dann doch an eins und watschelte mit Handtuch zwischen den Beinen zurück ins Schlafzimmer zu meinem Angetrauten, der noch immer selig schlief. Na das sollte sich gleich ändern. Ganz ruhig, um ihn nicht zu erschrecken stubste ich ihn an und leitete das Gespräch mit den *Ironie an* sehr erfolgreichen Worten *Ironie aus* "erschreck dich nicht" ein.
Dann erklärte ich meinem Mann die Fruchtblase wäre geplatzt. Reaktion von ihm: "Och nee oder? JETZT? Sicher? Und was jetzt?"
Nee quatsch, mir läuft das Wasser aus Spaß die Beine runter...
Wir packten also die Krankenhaustasche zu ende und riefen ein Taxi.
Wir fuhren zum Krankenhaus, wo ich uns schon telefonisch angekündigt hatte.
Zu diesem Zeitpunkt war ich deutlich ruhiger als mein Mann. Ich hatte ihm beim Tasche packen noch gesagt er solle ein Kartenspiel einpacken, das könne dauern aber er war, total geprägt von Film und Fernsehen, sich sehr sicher dass wir da keine Zeit zu hätten. Na zum Glück hat er wenigstens Bücher eingepackt.
Wir sind also hoch zum Kreißsaal und wurden dort erst mal in einen Raum zum Ctg schreiben gelegt. Wehen hatte ich ein paar leichte aber die waren nicht der Rede wert und wurden vom Ctg nicht aufgezeichnet. Der Kleinen ging es aber gut. Die Hebamme machte dann noch einen Test um herauszufinden ob es sich wirklich um Fruchtwasser handelte, das Ergebnis war eindeutig positiv. Nun wurden wir spazieren geschickt. Es war mittlerweile 5 Uhr morgens.
Alle zwei Stunden sollten wir im Kreißsaal auftauchen.
Außerdem bekam ich ein Zimmer.
Nachdem ich weitere Male am Ctg hing tat sich nicht sehr viel. Wehen hatte ich kaum.
Wir verbrachten also den Donnerstag damit spazieren zu gehen, am Ctg zu hängen und im Fernsehen 'ASSITV' auf RTL zu schauen. Fazit nach dem Nachmittag war von meinem Mann: "Geburt ist langweilig!"
12 Stunden nach dem Blasensprung bekam ich ein Antibiotikum und eine erste Tablette zur Einleitung. Diese schlug auch an, ich bekam schon 10 Minuten nach Einnahme wehen im 5 Minuten Takt. Diese waren auch gut spürbar. Am Ctg dagegen waren sie nicht zu sehen. Also hieß es wieder: "Kommen Sie in zwei Stunden wieder zum Ctg". Nachts fing es an zu schmerzen und ich wollte zum Kraft tanken etwas gegen die Schmerzen haben. Alles was ich in dem Moment dachte war: "verdammt ich wollte doch keine Schmerzmittel! "
Immerhin konnte ich dann etwas dösen.
Am nächsten Morgen schrieb mir um halb acht mein mann ob es reiche wenn er nicht wie besprochen um acht sondern erst um neun käme. Irgendwie fühlte ich mich aber nicht gut und wollte ihn gern schnell an meiner Seite haben. Er kam also mit dem Taxi.
Mir war mittlerweile recht flau im Magen, essen wollte ich nichts. Ansonsten war alles beim Alten. Alle 5 Minuten Wehen, die am besten auf dem Klo auszuhalten waren.
Wir gingen wieder zum Kreißsaal und ich wurde ne Weile ans Ctg gehangen. Dann bekam ich die zweite Tablette. Befund war zu dem Zeitpunkt 5cm.
Nach der Tablette erfuhr ich was echte Wehen waren. Diese waren echt fies und gut auf dem Ctg zu erkennen. Manchmal hatte ich 2-3 Wehen direkt hintereinander ohne Pause.
Während der Wehen durfte mich keiner ansprechen, das konnte ich echt nicht ab.
Mein Mann wurde zum 'Händchen und Klappe halten' verdonnert.
Oh man sollte das anstrengend werden als der Anästhesist mit mir über die Pda sprechen wollte... dazu gleich mehr. Irgendwann fielen die Herztöne der Kleinen auf etwa 120, was etwas niedrig ist. Die Hebamme meinte das entweder etwas nicht stimmt oder die Kleine schläft. Um sie zu wecken schlug sie dann zwei nierenschalen gegeneinander über meinem Bauch was tatsächlich half.
Etwa 2-3 Stunden später wollte ich das sie die Kleine holen - verdammt noch mal hatte ich Schmerzen. Wegen mir per Kaiserschnitt. Da hat allerdings die Hebamme nicht mitgespielt. "Nee nen Kaiserschnitt bekommen Sie nicht... heut abend um 6 haben sie ihr Kind. Morgen laufen Sie schon wieder hier rum. Wenn Sie nen Kaiserschnitt bekommen ist das nicht der Fall. Aber eine Pda kann ich ihnen anbieten."
Obwohl ich auf KEINEN FALL eine Pda wollte war meine Reaktion in dem Moment: Her damit! Dann wurde der Anästhesist gerufen, der mir in aller Ausführlichkeit während meiner Wehen die Risiken einer Pda auflistete.
Endlich wurde die Pda gelegt. Diese brachte mir eine solche Erleichterung, dass ich glatt nochmal 1-2 Stunden schlief. Irgendwann spürte ich, dass ich die Wehen nicht mehr veratmen konnte und einen Druck nach unten. "Oh ich glaub ich hab Presswehen" mein Schatz rief eine Hebamme, die meinen Muttermund tastete und sagte: "oh Sie sind vollständig, Sie dürfen jetzt mitdrücken wenn sie möchten. Ich komm gleich wieder."
Und - verließ den Raum.
Mein Mann und ich waren etwas verwirrt. Aber - ich drückte fleißig mit.
Als die Hebamme dann endlich zurück kam schaute sie mir zwischen die Beine und sagte: "Oh ich seh das Köpfchen schon, ich hol mal die Ärztin." Und ging wieder.
Dann wurde alles aufgebaut, beinstützen und so weiter. Mir wurde erklärt wie ich zu pressen habe und dann ging es los. Zwei Presswehen später war der Kopf geboren. Dann eine veratmet und dann eine weitere und mein Baby war auf der Welt. Glücklich schnitt mein Mann die Nabelschnur durch und legte mir unsere Tochter auf den Bauch.
Unsere Emia Sophie ist also am 1.11.13 um 15:42 geboren. Sie war 51cm lang und zarte 2880g leicht.
Sie ist unser ganzes Glück
Eure Jules
Am Mittwoch dem 30.10. konnte ich nicht einschlafen, irgendwie wusste ich nicht wie ich liegen soll und wir haben noch rumgealbert das es ja morgen losgehen könnte, weil wir für Freitag Kinokarten haben und Thor 2 schauen wollen.
Ich bin dann irgendwann doch noch eingeschlafen und musste total oft auf Toilette. Gegen viertel nach 4 Donnerstag Morgen wurde ich wach und es machte knack. Geistesgegenwärtig sprang ich aus dem Bett und schon lief mir das Wasser die Beine runter. Zuerst dachte ich "Glück gehabt, das Bett hat nichts abbekommen." Als Nächstes dann "Oh mein Gott, mir ist die Fruchtblase geplatzt. Es geht wohl los..." Dann bin ich breitbeinig ins Badezimmer gewatschelt. Erst mal auf Toilette. Da lief es dann und lief und lief.
Mein Mann lag unterdessen noch seelenruhig im Bett und schlief.
Ich dagegen hab mich um wichtigere Gedanken gekümmert. "Wie zum Henker komm ich an ein Handtuch OHNE die ganze Wohnung nass zu machen?"
Irgendwie kam ich dann doch an eins und watschelte mit Handtuch zwischen den Beinen zurück ins Schlafzimmer zu meinem Angetrauten, der noch immer selig schlief. Na das sollte sich gleich ändern. Ganz ruhig, um ihn nicht zu erschrecken stubste ich ihn an und leitete das Gespräch mit den *Ironie an* sehr erfolgreichen Worten *Ironie aus* "erschreck dich nicht" ein.
Dann erklärte ich meinem Mann die Fruchtblase wäre geplatzt. Reaktion von ihm: "Och nee oder? JETZT? Sicher? Und was jetzt?"
Nee quatsch, mir läuft das Wasser aus Spaß die Beine runter...
Wir packten also die Krankenhaustasche zu ende und riefen ein Taxi.
Wir fuhren zum Krankenhaus, wo ich uns schon telefonisch angekündigt hatte.
Zu diesem Zeitpunkt war ich deutlich ruhiger als mein Mann. Ich hatte ihm beim Tasche packen noch gesagt er solle ein Kartenspiel einpacken, das könne dauern aber er war, total geprägt von Film und Fernsehen, sich sehr sicher dass wir da keine Zeit zu hätten. Na zum Glück hat er wenigstens Bücher eingepackt.
Wir sind also hoch zum Kreißsaal und wurden dort erst mal in einen Raum zum Ctg schreiben gelegt. Wehen hatte ich ein paar leichte aber die waren nicht der Rede wert und wurden vom Ctg nicht aufgezeichnet. Der Kleinen ging es aber gut. Die Hebamme machte dann noch einen Test um herauszufinden ob es sich wirklich um Fruchtwasser handelte, das Ergebnis war eindeutig positiv. Nun wurden wir spazieren geschickt. Es war mittlerweile 5 Uhr morgens.
Alle zwei Stunden sollten wir im Kreißsaal auftauchen.
Außerdem bekam ich ein Zimmer.
Nachdem ich weitere Male am Ctg hing tat sich nicht sehr viel. Wehen hatte ich kaum.
Wir verbrachten also den Donnerstag damit spazieren zu gehen, am Ctg zu hängen und im Fernsehen 'ASSITV' auf RTL zu schauen. Fazit nach dem Nachmittag war von meinem Mann: "Geburt ist langweilig!"
12 Stunden nach dem Blasensprung bekam ich ein Antibiotikum und eine erste Tablette zur Einleitung. Diese schlug auch an, ich bekam schon 10 Minuten nach Einnahme wehen im 5 Minuten Takt. Diese waren auch gut spürbar. Am Ctg dagegen waren sie nicht zu sehen. Also hieß es wieder: "Kommen Sie in zwei Stunden wieder zum Ctg". Nachts fing es an zu schmerzen und ich wollte zum Kraft tanken etwas gegen die Schmerzen haben. Alles was ich in dem Moment dachte war: "verdammt ich wollte doch keine Schmerzmittel! "
Immerhin konnte ich dann etwas dösen.
Am nächsten Morgen schrieb mir um halb acht mein mann ob es reiche wenn er nicht wie besprochen um acht sondern erst um neun käme. Irgendwie fühlte ich mich aber nicht gut und wollte ihn gern schnell an meiner Seite haben. Er kam also mit dem Taxi.
Mir war mittlerweile recht flau im Magen, essen wollte ich nichts. Ansonsten war alles beim Alten. Alle 5 Minuten Wehen, die am besten auf dem Klo auszuhalten waren.
Wir gingen wieder zum Kreißsaal und ich wurde ne Weile ans Ctg gehangen. Dann bekam ich die zweite Tablette. Befund war zu dem Zeitpunkt 5cm.
Nach der Tablette erfuhr ich was echte Wehen waren. Diese waren echt fies und gut auf dem Ctg zu erkennen. Manchmal hatte ich 2-3 Wehen direkt hintereinander ohne Pause.
Während der Wehen durfte mich keiner ansprechen, das konnte ich echt nicht ab.
Mein Mann wurde zum 'Händchen und Klappe halten' verdonnert.
Oh man sollte das anstrengend werden als der Anästhesist mit mir über die Pda sprechen wollte... dazu gleich mehr. Irgendwann fielen die Herztöne der Kleinen auf etwa 120, was etwas niedrig ist. Die Hebamme meinte das entweder etwas nicht stimmt oder die Kleine schläft. Um sie zu wecken schlug sie dann zwei nierenschalen gegeneinander über meinem Bauch was tatsächlich half.
Etwa 2-3 Stunden später wollte ich das sie die Kleine holen - verdammt noch mal hatte ich Schmerzen. Wegen mir per Kaiserschnitt. Da hat allerdings die Hebamme nicht mitgespielt. "Nee nen Kaiserschnitt bekommen Sie nicht... heut abend um 6 haben sie ihr Kind. Morgen laufen Sie schon wieder hier rum. Wenn Sie nen Kaiserschnitt bekommen ist das nicht der Fall. Aber eine Pda kann ich ihnen anbieten."
Obwohl ich auf KEINEN FALL eine Pda wollte war meine Reaktion in dem Moment: Her damit! Dann wurde der Anästhesist gerufen, der mir in aller Ausführlichkeit während meiner Wehen die Risiken einer Pda auflistete.
Endlich wurde die Pda gelegt. Diese brachte mir eine solche Erleichterung, dass ich glatt nochmal 1-2 Stunden schlief. Irgendwann spürte ich, dass ich die Wehen nicht mehr veratmen konnte und einen Druck nach unten. "Oh ich glaub ich hab Presswehen" mein Schatz rief eine Hebamme, die meinen Muttermund tastete und sagte: "oh Sie sind vollständig, Sie dürfen jetzt mitdrücken wenn sie möchten. Ich komm gleich wieder."
Und - verließ den Raum.
Mein Mann und ich waren etwas verwirrt. Aber - ich drückte fleißig mit.
Als die Hebamme dann endlich zurück kam schaute sie mir zwischen die Beine und sagte: "Oh ich seh das Köpfchen schon, ich hol mal die Ärztin." Und ging wieder.
Dann wurde alles aufgebaut, beinstützen und so weiter. Mir wurde erklärt wie ich zu pressen habe und dann ging es los. Zwei Presswehen später war der Kopf geboren. Dann eine veratmet und dann eine weitere und mein Baby war auf der Welt. Glücklich schnitt mein Mann die Nabelschnur durch und legte mir unsere Tochter auf den Bauch.
Unsere Emia Sophie ist also am 1.11.13 um 15:42 geboren. Sie war 51cm lang und zarte 2880g leicht.
Sie ist unser ganzes Glück
Eure Jules
Donnerstag, 24. April 2014
Neues Leben - die Schwangerschaft
Die Schwangerschaft verlief Bilderbuchmäßig.
Mir war nicht übel, meinem Baby ging es gut und wir waren sehr glücklich.
Wir haben uns in der Zeit der Schwangerschaft verlobt, haben geheiratet und waren 2 Mal im Urlaub. Einmal mit der Schwiegerfamilie in Ungarn am Balaton und einmal auf Hochzeitsreise auf Kreta.
Gelernt habe ich eins: Mit Babybauch sind Busreisen bei knapp 40 Grad Außentemperatur nicht das wahre.
Ansonsten war es toll. Wir haben Wetter und Gegend genossen und unsere letzte Zeit als Paar genossen, bald sollten wir ja eine Familie werden.
Nur eins wollte uns ein wenig ärgern: Unser Baby wollte nicht zeigen was es wird. Und wir wurden uns einfach nicht einig was einen Jungennamen anging.
Emanuel war sich sicher, dass wir ein Mädchen bekommen, aber ich wankte da ziemlich.
Endlich hatten wir dann einen Termin zur Feindiagnostik und da zeigte sich nach langem Schallen: Wir bekommen ein Mädchen!
Weiter ging die Suche nach einem geeignetem Namen. Schwierig nur das Emanuel und ich einfach unterschiedliche Geschmäcker haben und dass alle schönen Namen entweder an Familienmitglieder oder an Teilnehmer bei Ferienzeltlagern vergeben waren und uns deshalb zum Teil negative Assoziationen zu den einzelnen Namen einfielen.
Etwa ein Jahr zuvor hatte ich einen Traum. Er handelte von einem Mädchen namens EMIA und als ich damals wach wurde hatte ich diesen Namen im Kopf und weckte meinen Freund und fragte wie ihm der Name Emia gefiele.
Außerdem stand für mich schon lange fest, dass ich eine potenzielle Tochter gerne mit Zweitnamen nach meiner leider verstorbenen Schwester benennen wollte. SOPHIE.
Weitere Favoriten waren
Nina Sophie
und
Rieke Sophie .
Einigten uns darauf zuerst abzuwarten, unser Baby anzuschauen und dann zu entscheiden.
Entbindungstermin sollte der 16.11.13 sein. Gute zwei Wochen vorher ging es dann los.
Eure Jules
Mir war nicht übel, meinem Baby ging es gut und wir waren sehr glücklich.
Wir haben uns in der Zeit der Schwangerschaft verlobt, haben geheiratet und waren 2 Mal im Urlaub. Einmal mit der Schwiegerfamilie in Ungarn am Balaton und einmal auf Hochzeitsreise auf Kreta.
Gelernt habe ich eins: Mit Babybauch sind Busreisen bei knapp 40 Grad Außentemperatur nicht das wahre.
Ansonsten war es toll. Wir haben Wetter und Gegend genossen und unsere letzte Zeit als Paar genossen, bald sollten wir ja eine Familie werden.
Nur eins wollte uns ein wenig ärgern: Unser Baby wollte nicht zeigen was es wird. Und wir wurden uns einfach nicht einig was einen Jungennamen anging.
Emanuel war sich sicher, dass wir ein Mädchen bekommen, aber ich wankte da ziemlich.
Endlich hatten wir dann einen Termin zur Feindiagnostik und da zeigte sich nach langem Schallen: Wir bekommen ein Mädchen!
Weiter ging die Suche nach einem geeignetem Namen. Schwierig nur das Emanuel und ich einfach unterschiedliche Geschmäcker haben und dass alle schönen Namen entweder an Familienmitglieder oder an Teilnehmer bei Ferienzeltlagern vergeben waren und uns deshalb zum Teil negative Assoziationen zu den einzelnen Namen einfielen.
Etwa ein Jahr zuvor hatte ich einen Traum. Er handelte von einem Mädchen namens EMIA und als ich damals wach wurde hatte ich diesen Namen im Kopf und weckte meinen Freund und fragte wie ihm der Name Emia gefiele.
Außerdem stand für mich schon lange fest, dass ich eine potenzielle Tochter gerne mit Zweitnamen nach meiner leider verstorbenen Schwester benennen wollte. SOPHIE.
Weitere Favoriten waren
Nina Sophie
und
Rieke Sophie .
Einigten uns darauf zuerst abzuwarten, unser Baby anzuschauen und dann zu entscheiden.
Entbindungstermin sollte der 16.11.13 sein. Gute zwei Wochen vorher ging es dann los.
Eure Jules
Neues Leben - Wir sind schwanger (14.03.2013)
Mozzarella.
Berge von Mozzarella kündigten die Schwangerschaft an.
Von wegen Übelkeit - absoluter Heißhunger auf Mozzarella. Und wehe es war keiner im Haus. Jeden Morgen stand ich auf und aß einen kompletten Mozzarella. Pur. Da sagte mein Mann (Damals noch Freund) nur: "Du bist doch schwanger!". Da wir zu diesem Zeitpunkt absolut nicht mit einer Schwangerschaft rechneten lachte ich nur über seine Aussage. Einen Tag später fiel mir auf, dass ich bereits zwei Tage überfällig war. Okay, das kam mir dann doch etwas komisch vor und ich kaufte in der Apotheke einen Test.
Diesen wollte ich am nächsten Morgen machen.
Am nächsten Morgen (irgendjemand hatte mir erzählt das ich den Test nach dem ersten Wachwerden machen soll, was bei mir leider zwei Uhr früh war) saß ich also im Bad und pinkelte auf das Stäbchen. Erste Erkenntnis daraus: Zielen ist schwer.
Fünf Minuten später war das Ergebnis eindeutig und unwiderruflich. Positiv.
Definitiv zwei Balken. Oje.
Mein Mann schlief noch seelenruhig, er sagte am Vorabend ich solle ihn wecken wenn es etwas wichtiges gäbe. Also weckte ich ihn. "Schatz, du hast doch gesagt, ich soll dich wecken wenn etwas wichtig ist..." "Ja?!" "Ich glaube DAS ist wichtig!" Ich schmiss ihn aus dem Bett und scheuchte ihn ins Bad und zeigte dort auf den postiven Test. Er schaute abwechselnd auf den Test und die Verpackung wo die Bedeutung der zwei Balken draufstand.
"Joah. Schwanger." War seine Reaktion und er ging zurück ins Schlafzimmer und legte sich hin. Ich hätte ihn wirklich erschlagen können. Wider meiner Erwartung war er tatsächlich wach geblieben und wir redeten noch länger. In diesem Gespräch entschieden wir am nächsten Tag zum Frauenarzt zu gehen um sicherzugehen, dass der Test nicht lügt.
Um Punkt acht Uhr saßen wir im Wartezimmer der Frauenärztin und warteten. Worauf wissen wir auch nicht genau.
Als wir reingerufen werden, erzähle ich der Ärztin von dem postiven Test. Ihre Reaktion war: "Ja, wenn der Test positiv war, sind sie wohl schwanger." Ach.
Und jetzt? Sie gab uns ein paar Ratschläge mit auf den Weg, machte noch eine Ultraschalluntersuchung, wobei nichts zu sehen war, und schickte uns mit Glückwünschen nach Hause.
Leider gab es ein Problem: Wir glaubten dem Test noch immer nicht.
Zum Glück befindet sich auf dem Heimweg ein Drogerie Markt und wir kauften erneut Schwangerschaftstests. Einen günstigen von der Hausmarke und einen digitalen von Clearblue.
Zuhause angekommen machte ich diese beiden auch sofort - und hielt nun drei positive Tests in der Hand. Einer davon zeigte Schwarz auf silber "schwanger" an.
Richtig an eine Schwangerschaft geglaubt haben wir allerdings erst nach der nächsten Vorsorge, wo wir unser Baby inklusive Herzschlag auf dem Bildschirm sehen konnten. Bis heute ist alles etwas unwirklich.
Eure Jules
Von wegen Übelkeit - absoluter Heißhunger auf Mozzarella. Und wehe es war keiner im Haus. Jeden Morgen stand ich auf und aß einen kompletten Mozzarella. Pur. Da sagte mein Mann (Damals noch Freund) nur: "Du bist doch schwanger!". Da wir zu diesem Zeitpunkt absolut nicht mit einer Schwangerschaft rechneten lachte ich nur über seine Aussage. Einen Tag später fiel mir auf, dass ich bereits zwei Tage überfällig war. Okay, das kam mir dann doch etwas komisch vor und ich kaufte in der Apotheke einen Test.
Diesen wollte ich am nächsten Morgen machen.
Am nächsten Morgen (irgendjemand hatte mir erzählt das ich den Test nach dem ersten Wachwerden machen soll, was bei mir leider zwei Uhr früh war) saß ich also im Bad und pinkelte auf das Stäbchen. Erste Erkenntnis daraus: Zielen ist schwer.
Fünf Minuten später war das Ergebnis eindeutig und unwiderruflich. Positiv.
Definitiv zwei Balken. Oje.
Mein Mann schlief noch seelenruhig, er sagte am Vorabend ich solle ihn wecken wenn es etwas wichtiges gäbe. Also weckte ich ihn. "Schatz, du hast doch gesagt, ich soll dich wecken wenn etwas wichtig ist..." "Ja?!" "Ich glaube DAS ist wichtig!" Ich schmiss ihn aus dem Bett und scheuchte ihn ins Bad und zeigte dort auf den postiven Test. Er schaute abwechselnd auf den Test und die Verpackung wo die Bedeutung der zwei Balken draufstand.
"Joah. Schwanger." War seine Reaktion und er ging zurück ins Schlafzimmer und legte sich hin. Ich hätte ihn wirklich erschlagen können. Wider meiner Erwartung war er tatsächlich wach geblieben und wir redeten noch länger. In diesem Gespräch entschieden wir am nächsten Tag zum Frauenarzt zu gehen um sicherzugehen, dass der Test nicht lügt.
Um Punkt acht Uhr saßen wir im Wartezimmer der Frauenärztin und warteten. Worauf wissen wir auch nicht genau.
Als wir reingerufen werden, erzähle ich der Ärztin von dem postiven Test. Ihre Reaktion war: "Ja, wenn der Test positiv war, sind sie wohl schwanger." Ach.
Und jetzt? Sie gab uns ein paar Ratschläge mit auf den Weg, machte noch eine Ultraschalluntersuchung, wobei nichts zu sehen war, und schickte uns mit Glückwünschen nach Hause.
Leider gab es ein Problem: Wir glaubten dem Test noch immer nicht.
Zum Glück befindet sich auf dem Heimweg ein Drogerie Markt und wir kauften erneut Schwangerschaftstests. Einen günstigen von der Hausmarke und einen digitalen von Clearblue.
Zuhause angekommen machte ich diese beiden auch sofort - und hielt nun drei positive Tests in der Hand. Einer davon zeigte Schwarz auf silber "schwanger" an.
Richtig an eine Schwangerschaft geglaubt haben wir allerdings erst nach der nächsten Vorsorge, wo wir unser Baby inklusive Herzschlag auf dem Bildschirm sehen konnten. Bis heute ist alles etwas unwirklich.
Eure Jules
Ich Blogge...
Faszinierend. Ich
hätte mein Leben lang nie gedacht, dass ich eines Tages einen BLOG
führen würde. In meiner Kinder- und Teeniezeit hieß das Ganze nämlich
noch "Tagebuch".
Kurz zu mir. Mein Name ist Julia, ich habe einen Mann (Emanuel) und eine kleine Tochter (Emia) die im November 2013 geboren wurde. Ich studiere nebenbei ein Wenig, aber in erster Linie bin ich zur Zeit Hausfrau und Mutter. Wir leben derzeit in Deutschlands schönster Stadt - genau: Köln!
Durch unsere kleine Maus ist bei uns daheim das Chaos ausgebrochen und der tägliche Wahnsinn nimmt immer mehr zu. Vor allem nun, wo die Kleine doch immer größer wird und langsam die Welt erkunden möchte.
Darüber und über vieles mehr, geht dieser Blog.
Eure Jules
Kurz zu mir. Mein Name ist Julia, ich habe einen Mann (Emanuel) und eine kleine Tochter (Emia) die im November 2013 geboren wurde. Ich studiere nebenbei ein Wenig, aber in erster Linie bin ich zur Zeit Hausfrau und Mutter. Wir leben derzeit in Deutschlands schönster Stadt - genau: Köln!
Durch unsere kleine Maus ist bei uns daheim das Chaos ausgebrochen und der tägliche Wahnsinn nimmt immer mehr zu. Vor allem nun, wo die Kleine doch immer größer wird und langsam die Welt erkunden möchte.
Darüber und über vieles mehr, geht dieser Blog.
Eure Jules
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